RHEINPFALZ: „Keine schnelle Entscheidung“

Veröffentlicht am 21.07.2020 in Allgemein

INTERVIEW: Ursprünglich wollte sie SPD-Bundestagskandidatin im Wahlkreis Kaiserslautern werden. Dann überraschte sie alle mit der Nachricht, dass sie für das Amt des Verbandsbürgermeisters in Kirchheimbolanden antritt. Hans-Joachim Redzimski befragte Sabine Wienpahl, die frühere Kaiserslauterer Stadträtin und SPD-Ortsvereinsvorsitzende in Hohenecken, zu dem Sinneswandel. Lest hier das ganze Interview!

War die Entscheidung, für das Amt des Verbandsbürgermeisters in Kirchheimbolanden im nächsten Jahr zu kandidieren, eine Entscheidung, die von heute auf morgen gefallen ist?

Nein, das war keine schnelle Entscheidung. Ich habe mir das gut überlegt, habe abgewogen und natürlich mit meinem Mann, meiner Familie und Freunden darüber geredet und sie in den Entscheidungsprozess eingebunden.

Was hat Sie veranlasst, sich aus dem Rennen um die SPD-Bundestagskandidatur und Nachfolge von Gustav Herzog zu nehmen und sich auf die Bürgermeisterwahl in Kirchheimbolanden zu konzentrieren?

Meine Entscheidung ist getragen durch die vielen und guten Kontakte zu den Genossinnen und Genossen der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden. Ich habe in den letzten Monaten den Donnersbergkreis und die Menschen vor Ort kennen- und schätzen gelernt und sehe hier langfristig die besten Perspektiven und Möglichkeiten, viel für die Menschen vor Ort zu bewegen.

Wer hat Sie auf den Geschmack gebracht, in Kirchheimbolanden zu kandidieren?

Der Kreisverbandsvorsitzende Tristan Werner hat mich stellvertretend für den SPD-Gemeindeverband gefragt, und die „Kleine Residenz“ hat es mir und meinem Mann Holger sowieso angetan.

Was reizt Sie an dem Bürgermeisteramt?

Ich sehe in diesem Amt eine besondere Chance, mich auch weiterhin mit ganzem Herzen kommunalpolitisch zu engagieren. Das Leben der Menschen vor Ort jeden Tag ein wenig besser zu machen, das ist es, wofür ich brenne. Ich trete aber auch an, um die erste Frau in diesem Amt zu werden. Eine Bürgermeisterin für alle, mit Bürgernähe, die sich an den Erwartungen und Bedürfnissen der Menschen in der Verbandsgemeinde orientiert. Gerade der enge Kontakt zu den Menschen in den Gemeinden, das große Gestaltungs- und Entwicklungspotenzial der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden, das alles ist es, was die Aufgabe so reizvoll macht.

Wie gehen Sie den Wahlkampf in Kirchheimbolanden an?

Wichtig ist, dass ich mich bekannt mache. Das bedeutet, dass ich in den nächsten Monaten jede Haustür und jede Klingel der 16 Gemeinden einmal drücken werde, um mich persönlich vorzustellen und ins Gespräch zu kommen. Das ist mir wichtig, auch aus Respekt vor den Wählerinnen und Wählern. Denn sie bestimmen, wer sie in den nächsten Jahren repräsentieren und in eine gute Zukunft führen soll. Da gehört es sich einfach, alle Kräfte zu mobilisieren und die Verbandsgemeinde bis in den kleinsten Winkel besucht zu haben.


Wie beurteilen Sie Ihre Chancen, die Direktwahl zu gewinnen?

Ich trete an, um zu gewinnen und dafür werde ich in den nächsten Monaten mit viel Fleiß und Engagement kämpfe.

ZUR PERSON

Sabine Wienpahl ist 55 Jahre alt. Geboren ist sie in Kaiserslautern. Sie ist Ernährungswissenschaftlerin sowie PR- und Kommunikationsberaterin.

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 155
Datum Dienstag, den 7. Juli 2020
Seite 16
 
 

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Gustav Herzog. Für die Region.

Jaqueline Rauschkolb (MdL)

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