Quo Vadis Diesel?

Veröffentlicht am 28.11.2019 in Anträge und Anfragen

Unter dem Titel "Quo Vadis Diesel?" diskutierte die Donnersberger SPD auf ihrem Debattencamp über die Zukunft des Diesels und der Mobiltät in Deutschland. Gerade im Angesicht der aktuellen Entwicklungen bei den Automobilzulieferen Adient und Borg Warner, die massive Stellenkürzugen planen, wurde emotional über die Zukunt des Diesel diskutiert. 

Von den meisten Mitgliedern wurde dabei im Hinblick auf Verbraucher und Industrie Klarheit von der Politik gefordert. Die Mehrheit lehnte dabei ein Totalverbot des Verbrennungsmotors in nächster Zeit ab. Insbesondere weil die Alternativen aus E-Mobiltät und Wassterstoff noch nicht ausgereift sind. 

Mehrheitlich konsens war hingegen, dass es keine Radikalkur beim Transformationsprozess geben dürfe. Ein zu schneller Umstieg auf andere Antriebsarten könnte insbesondere die Beschäftigen in der Automobilindustrie in der Region hart treffen. Auch Menschen mit geringen Einkommen hätten bisher kaum eine alternative zum Diesel, das E-Mobiltät noch zu teuer und der ÖPNV zu schlecht ausgebaut sei. Es dürfe auf keinen Fall passieren, dass die Veränderungen in der Mobiltät gerade die sozial Schwachen treffe. 

Mögliche Lösungsansätze könnten dabei insbesondere die Förderung der Wassterstofftechnologie sowie syntethischer Kraftstoffe sein. Parallel zur Weiterentwicklung des Diesel könnte so eine neue Infrastruktur für alternative Kraftstoffe aufgebaut werden. 

Alles in allem, scheint ein Mix aus verschiedenen Mobiltätsangeboten die beste Alternative für die Zukunft sein. In der Stadt bietet sich das Elektroauto an. Auf dem Land und für Pendler könnte der Hybrid kombiniert mit dem Dieselmotor eine Alternative sein. Für LKW kann insbesondere die Wasserstofftechnologie den Weg zu den Klimazielen ebnen. 

Grundsätzlich warben die meisten Diskutierenden jedoch für eine Versachlichung der teils sehr ideologische geführten Debatte. 

 
 

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